Neuigkeiten und Meldungen

Ein seltener Gast im Norden:  Die Blaue Holzbiene, Deutschlands größte Bienenart ist vor allem in südlicheren Gefilden wie Baden-Württemberg beheimatet.

Auszeichnung als UN-Dekade-Projekt 18.06.2017

Übergabe der Auszeichnung durch Frau Äbtissin Britta Rook (Stift Börstel).
Hermann May (Träger des Preises "Plattdeutsches Buch des Jahres 2016") und die Mittelaltergruppe 'Mercks wol' sorgten für die kulturelle Begleitung.

Mai 2017: Das Karlsgarten Projekt wächst und wächst.

 
 

März 2017: Das Engelmann-Projekt

 

In Zusammenarbeit mit dem Verein akademini e.V. Oldenburg wurden Obstbäume auf dem Karlsgartengelände gepflanzt. Die Bäume wurden von einem 90 jährigen "Stadtguerilla" auf verwilderten städtischen Flächen gezogen und sollten dort im Sinne des Allgemeinwohl und Nutzen wachsen, mussten aber leider aufgrund städtischer Baumaßnahmen weichen. Daher werden die Bäume an Interessierte abgegeben.

Im Herbst ist geplant, eine größere Anzahl Bäume, die weiteren Baumaßnahmen weichen müssen, in ein lineares Landschaftselement auf dem vom Verein betreuten Flächen einzufügen, damit sie dort im Geiste des Züchters ihren ihnen angedachten Zweck erfüllen können.

Dezember 2016: Der Waldkauz - Vogel des Jahres 2017

Der Waldkauz ist der Vogel des Jahres 2017. Auch wenn er in seinem Bestand noch nicht gefährdet ist, steht er damit exemplarisch für alle Höhlenbrüter, die vor allem alte Bäume mit Höhlen in intakten naturnahen Waldbeständen suchen. Ist ein ausreichendes Nahrungsangebot in Feld und Flur gegeben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich bald Waldkäuze und andere Eulenarten ansiedeln.

Auf dem Projektstandort lebt seit vielen Jahren in unmittelbarer Nähe der Vereinsräume ein Waldkauzpärchen.

 

Arbeiten im Winter: Kopfweiden beschneiden und Zaun flechten.
 

Die Projektflächen wurden beim diesjährigen Naturschutzpreis Osnabrück in der Rubrik Landwirtschaft neben zwei anderen Betrieben ausgezeichnet

Der Naturschutzpreis wird von der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück jährlich vergeben.

Gewürdigt wurden beispielhafte Projekte zum Schutz von Insekten.

Mitglieder der Jury. Die drei Landwirtschaftlichen Betriebe: Hof Schlukat, Hof Pente und Hof Meyer (Projektflächen des Vereins)

 

Oktober 2016

Das Solargewächshaus
 
Das Solargewächshaus
 
Ausschilderungseinrichtung
Besuch vom Heimatverein Ankum

September 2016

Das Tor zum Garten
 
De NDR was ok al daor.

August 2016

Impressionen vom Kräutergang

Juli 2016 Neues von der Mauer

Das Tor wurde gesetzt und die Vollendung der Mauer ist nun in greifbarer Nähe...

Die mehrere tonnenschweren Steine erforderten entsprechendes Arbeitsgerät.
Die ersten Gäste haben die Mauer schon abgenommen.
Die Arbeitskette funktioniert...

Juni 2016 Neues von der Mauer

Das Jahr schreitet in schnellen Zügen voran. Auf einmal ist der Sommer gekommen und der Bauherr fragt sich: "Wo nur ist bei all dem Regen die Zeit zum Mauerbau geblieben?". Doch die ungünstige Wetterlage hat uns nicht aufgehalten, sodass die Mauer sich ihrer Vollendung nähert.

Aber seht selbst ...

Sicht auf den zweiten großen Bauabschnitt der vorderen Hauptmauer. Allmählich tritt das spätere Bild dem Betrachter klarer vor Augen.
Bigger, better, Karl sien Gaorn.
 
Terrassenbeet mit integrierter Sitzgelegenheit.
In zehn Jahren werden hier lauschige Sitzplätze dem Besucher (und allen engagierten Ehrenamtlichen) Erholung bieten,
 

26.06.16 Sommerblütenduft lockt wieder

Herrlich wenn der Sommer Pflanzen ihre Blüten treiben

und dich einladen, hier einen Augenblick zu bleiben.

Kiek ais maol vörbi in Karl sien Gaorn. Hier gifft dat full to seihn. Dei Planten wassen gaud un daor is een Röök in dei Luft. So moje, dat magst nich glööven.

Mauerbau im Mai

Mauerbau ist wie Puzzlen.

15.05.16 Fleißige Helfer im Karlsgarten - Flietige Wichter in Karl sien Gaorn

Von wegen fauler Lenz. Der Frühling ruft im Maienkleid uns zu sich und wir folgen gern dem Ruf des Werdens.

Zusammen mit Lea-Marie, Ophelia und Iyari haben wir fleißig die Lauchgewächsbeete um Zwiebel, Schalotte und Co. erweitert.

Der harte Boden wird gelockert.
Und das Gießen nicht vergessen!
Gemeinsam geht alles besser - und schneller!

1.04.16 Tiernachwuchs

Ein Wollschweinchen - Gefährdete Haustierrasse
Diepholzer Gänse - Gefährdete Haustierrasse

29.03.16 Sie kommen wieder!

Die ersten Schwalben finden sich nach und nach auf dem Projektgelände ein.

17.03.16 Eisvogelsichtung

Anerkennung als FÖJ-Einsatzstelle!

Koordiniert wird das Freiwillige Ökologische Jahr in Niedersachsen von der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz mit Sitz in Schneverdingen.

Ab 1. Februar kann man sich unter http://www.nna.niedersachsen.de/foej/einsatzstellen/einsatzstellendatenbank/ auch über unsere Einsatzstelle informieren.

Der Verein freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz.

Herbergen, 30.12.15.

Evaluationsbesuch durch unseren Ansprechpartner Sebastian Bleck mit Inaugenscheinnahme der Projektfläche und Einrichtungen.

Eisvogel

Vom Entwässerungskanal zum Biotop für die Flagschiffart Eisvogel

Durch eine gezielte Rückentwicklung eines Uferbereiches konnte die Örtlichkeit so verbessert werden, dass dieser Gewässerabschnitt mittlerweile zum Lebensraum wurde für den Eisvogel, der höchste ökologische Ansprüche an sein Umfeld stellt.

Auf dem Video (Aufnahme: Thomas Meyer, 25.12.15) ist zu sehen, wie der Eisvogel kurz in den Graben eintaucht, Beute aufnimmt und sie im Gehölz verzehrt.

Der Graben befindet sich in unmittelbarer Nähe des Projektstandortes Karlsgarten.

In dieser Örtlichkeit möchten wir eine Demonstrationsanlage schaffen, um Flussdynamik und ökologische Entwicklung in einem für die Hauptzielgruppe Kinder geeigneten experimentellen Umfeld darstellen.

Eine typische Winterarbeit: Entkusselung im Dezember

November - Vier auf einen Streich!

In anderen Regionen gilt der Fasan bereits als vom Aussterben bedroht (siehe u. a. die Pressemeldung eines Hegerings aus dem Emsland:

http://www.noz.de/lokales/doerpen/artikel/640881/jager-befurchten-aussterben-von-fasanen-im-emsland). Aus allen Hegeringen der Umgebung werden erschreckende Populationsrückgänge bzw. keine bestehenden Populationen gemeldet. Der Fasan zählt auch als Anzeiger für einen katastrophalen Artenrückgang. Die Ursachen werden momentan mit sehr hohem finanziellen Aufwand von der Wissenschaft geklärt. Nach wie vor ist der Artenrückgang aber (z. B. an sog. 'jagdbarem Wild') ein Mysterium für Wissenschaft und Jägerschaft. Pestizidanwendung, Rückgang ursprünglicher Lebensräume durch Beseitigung von Landschaftselementen, Umwandlung von Grünland in Ackerland, intensiver mehrmaliger jährlicher Fruchtfolgen bei immer rasanterer Bearbeitungstechnik, sind nur ausgewählte Ursachen.

Es spricht für die ökologische Wertigkeit des Projektgeländes, dass derartige Bilder und Momentaufnahmen (noch) möglich sind. Die Maßnahmen, die unser Verein zum Bestandsschutz in der Vergangenheit getroffen hat, waren bislang zielführend und erfolgreich. Wir hoffen, dass wir noch lange dem allgemeinen Trend trotzen und den Bestand auf dem Projektgelände wahren können. Wir zeigen auf, wie man Populationen sichern kann und welche Maßnahmen dafür nötig sind.

Es ist September: Sie fliegen wieder!

Fledermäuse in Paar-Formation

Sobald die Schwalben gehn

kann man Fledermäuse fliegen sehn.

Fledermäuse sind wahre Flugakrobaten und bieten dem Betrachter ein ebenso abwechslungsreiches und imposantes Schauspiel. Zumal, wenn sie - wie auf dem Projektgelände - zahlreich auftreten und bis auf kürzeste Entfernungen dem Zuschauer begegnen.

Eine Fünfer-Gruppe Fledermäuse in den frühen Abendstunden auf der Jagd. Nicht zufällig halten sie sich über dem mit Efeu berankten Wirtschaftsgebäude auf. Wie andere Gewächse, die zur Gebäudebegrünung geeignet sind,  wird auch bei Efeu die ökologische Bedeutung noch zu wenig wahrgenommen. So bietet Efeu gerade Insekten, die in der Nahrungskette enorm wichtig sind, Unterschlupf und Lebensraum.

Vereinsversammlung 2015

Bewerbung zum Naturschutzpreis für Erhalt von Schwalben und Mauerseglern 2015

Die Naturschutzstiftung Osnabrück vergibt jedes Jahr 5000 Euro, verteilt auf geeignete Bewerbungen. Da die Vergabe des Preises für den 6. Oktober terminiert ist, läuft dieser Wettbewerb noch. Der Verein rechnet sich aber durchaus Chancen aus, da bereits eine große Schwalbenpopulation sich auf dem Projektstandort befindet und in jüngerer Vergangenheit (Pilot-)Projekte zur Förderung der Uferschwalbe und des Mauerseglers durchgeführt wurden.

Wenn alles gut läuft, werden dieses Jahr ca. 60 Jungschwalben von uns auf den Weg in den Süden gehen und hoffentlich kehren die meisten wieder heim.

Leider hat es für einen Preis nicht gereicht. Aber es war mal wieder eine Freude und sehr informativ für uns, an einer Landkreisveranstaltung teilzunehmen. Vor allem haben wir neue Einsichten in die Beurteilungskriterien des Landkreises von Naturschutzprojekten gewonnen.

Wir freuen uns auf weitere Teilnahmen an Naturschutzausschreiben (auch des Landkreises).

Beispielhafter Nestbau 26.06.-4.7.2015: 2. Durchgang 2015.

Schwalben beim Nestbau

Schwalben im Juli auf der Futtersuche

Die Vielzahl der Schwalben ist erst bei näherem Hinschauen zu entdecken!

Vis a vis mit einem unserer Waldkäuze. Fotografiert im Mai aus ca. fünf Metern Entfernung. Ein Erlebnis der besonderen Art.